Laminier- und bedruckte Folien werden in der Regel aus mehreren Lagen Polymerfolien unterschiedlicher Materialien durch Coextrusion, Beschichtung oder Laminierung hergestellt. Zu diesen Materialien können Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyester (PET), Nylon (PA) usw. gehören. Jedes Material hat seine eigenen einzigartigen Leistungsmerkmale, wie z. B. Barriereeigenschaften, mechanische Festigkeit, Transparenz usw. Die bedruckte Schicht dient zur Bereitstellung von Produktinformationen, Markenlogos und ästhetischen Effekten und wird normalerweise durch Drucken von Tinte auf die Oberfläche der Folie gebildet.
Um den hohen Anforderungen an Verpackungsmaterialien in der Lebensmittel-, Pharma-, täglichen Chemie- und anderen Industrien gerecht zu werden, müssen Verbund- und bedruckte Folien über hervorragende Barriereeigenschaften verfügen, um zu verhindern, dass äußere Faktoren wie Sauerstoff, Feuchtigkeit, Licht und andere Faktoren den Inhalt der Verpackung beeinträchtigen. Auch die mechanische Festigkeit und Reißfestigkeit des Folienmaterials sowie die Haftung und Farbbrillanz der Druckfarbe sind wichtige Leistungsindikatoren.
Das wissenschaftliche Prinzip der Plasmabehandlung und Koronabehandlung
Plasmabehandlung: Plasma ist ein stark ionisiertes Gas, das eine große Anzahl aktiver Teilchen wie Elektronen, Ionen und freie Radikale enthält. Wenn diese aktiven Partikel mit der Oberfläche des Filmmaterials in Kontakt kommen, reagieren sie physikalisch und chemisch mit diesem und verändern dadurch die chemische Struktur und Polarität der Oberfläche. Durch die Plasmabehandlung können Oberflächenschadstoffe entfernt, die Oberflächenrauheit erhöht, chemische Bindungen gebildet und die Bindungskraft der Folienoberfläche deutlich verbessert werden. Darüber hinaus können durch die Plasmabehandlung auch polare Gruppen wie Hydroxyl- und Carboxylgruppen auf der Oberfläche des Filmmaterials eingeführt werden, wodurch die Polarität der Oberfläche weiter erhöht wird.
Koronabehandlung: Bei der Koronabehandlung wird ein elektrisches Hochfrequenz- und Hochspannungsfeld verwendet, um ein Entladungsphänomen auf der Oberfläche des Filmmaterials zu erzeugen und eine Koronaentladungszone zu bilden. Beim Entladungsprozess werden Moleküle wie Sauerstoff und Stickstoff in der Luft zu freien Radikalen und Ionen ionisiert. Diese aktiven Partikel reagieren mit der Oberfläche des Folienmaterials unter Bildung polarer Gruppen und erhöhen die Polarität der Oberfläche. Durch die Corona-Behandlung können auch Oberflächenfett, Staub und andere Schadstoffe entfernt werden, wodurch die Klebebedingungen weiter verbessert werden. Im Vergleich zur Plasmabehandlung sind Koronabehandlungsgeräte einfach, leicht zu bedienen und relativ kostengünstig, sodass sie in der industriellen Produktion häufiger eingesetzt werden.
Auswirkungen der Plasma- und Koronabehandlung auf die Leistung von Laminierung und bedruckte Folien
Verbessern Sie die Oberflächenpolarität und Haftung: Die Oberflächenpolarität und Haftung von Verbund- und bedruckten Folien, die mit Plasma oder Korona behandelt wurden, werden deutlich verbessert. Dadurch können die Schichten besser aneinander anliegen, die Penetrationskanäle werden reduziert und die Barriereeigenschaften verbessert. Die verbesserte Haftung trägt auch dazu bei, die mechanische Festigkeit und Reißfestigkeit der Folie zu verbessern und sie dadurch langlebiger zu machen.
Barriereeigenschaften optimieren: Barriereeigenschaften sind einer der Schlüsselindikatoren von Verbund- und bedruckten Folien. Plasma- und Koronabehandlungen reduzieren die Penetrationskanäle, indem sie die Oberflächenpolarität und -haftung erhöhen und dadurch die Barrierefähigkeit der Folie gegenüber äußeren Faktoren wie Sauerstoff, Feuchtigkeit und Licht effektiv verbessern. Dies ist von großer Bedeutung, um den Inhalt der Verpackung vor Beschädigungen wie Oxidation und Zersetzung zu schützen.
Verbessern Sie die Haftung und Farbbrillanz von Druckfarben: Die Druckschicht ist ein wichtiger Bestandteil der Verbund- und Druckfolie und ihre Haftung und Farbbrillanz wirken sich direkt auf die Ästhetik und den Gebrauchswert der Verpackung aus. Durch Plasma- und Koronabehandlungen kann die Benetzbarkeit und Polarität der Folienoberfläche verbessert werden, sodass die Druckfarbe besser auf der Folienoberfläche haften kann. Die während des Behandlungsprozesses entstehenden chemischen Bindungen tragen außerdem dazu bei, die Verbindung zwischen der Tinte und dem Folienmaterial zu verbessern. Daher weisen die behandelten Verbund- und bedruckten Folien eine festere und schönere bedruckte Schicht auf.
Verbessern Sie die mechanische Festigkeit und Reißfestigkeit: Plasma- und Corona-Behandlungen erhöhen die Bindungskraft auf der Oberfläche des Folienmaterials, wodurch die Schichten fester miteinander verbunden werden. Diese enge Passform verbessert nicht nur die Barriereeigenschaften, sondern trägt auch dazu bei, die mechanische Festigkeit und Reißfestigkeit des Folienmaterials zu verbessern. Dies macht die zusammengesetzte und bedruckte Folie beim Transport, bei der Lagerung usw. haltbarer und verringert das Risiko von Bruch und Auslaufen.
Mit der kontinuierlichen Verbesserung der Leistungsanforderungen an Verpackungsmaterialien in der Lebensmittel-, Pharma-, Chemie- und anderen Branchen ist die Leistungsoptimierung von Laminierungs- und bedruckten Folien in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Branche gerückt. Als eines der wichtigen Mittel zur Verbesserung der Leistung von Filmmaterialien haben die Plasma- und Koronabehandlung breite Anwendungsaussichten. Durch die kontinuierliche Innovation und Verbesserung der Technologie werden diese beiden Behandlungstechnologien in Zukunft effizienter und umweltfreundlicher bei der Herstellung von Verbund- und Druckfolien eingesetzt werden und so die nachhaltige Entwicklung der Verpackungsindustrie stark unterstützen.











